Auxmoney und Smava. Die Bank spielen

Seit einigen Jahren gibt es in vielen Länder neue Internet-Plattformen, die einigen Leuten die Möglichkeit bieten, für ihre Ersparnisse Renditen zu erzielen, die weit über den Bankzinsen liegen.

Anderseits bieten diese Plattformen auch die Möglichkeit, sich kleine Mengen Geld (bis zu einige Tausend Euro) für eigene Projekte zu leihen. Die Vorteile für die Geldnehmer sind die folgenden: sie müssen im Vergleich zu Bankkrediten niedrigere Zinsen bezahlen und kommen an Geld, das ihnen eine Bank eventuell nicht leihen würde.

Selbstverständlich ist das kein Geschäft ohne Risiko. Wir können diese Plattformen in zwei Risikoklassen klassifizieren:

  1. Das Risiko wird ganz an die Anleger übertragen. Die Geldnehmer zeigen verschiedene Dokumente, die die Anleger analysieren können, so dass sie selbst einschätzen können, was für ein Risiko der Geldnehmer darstellt. Ein Beispiel für solche Plattformen ist Auxmoney.
  2. Diese Internet-Plattform setzt einen Filter ein, so dass die Geldnehmer, die ein höheres Risiko darstellen, nicht an Geld kommen können. Die Rendite, die man erziehen kann, ist normalerweise niedriger als im Fall, wo die Geldnehmer in hohen Risikoklassen nicht gefiltert werden. Ein Beispiel für solche Plattformen ist Smava.

In Spanien gibt es eine Schwester von Smava: Comunitae.com

SnipClip oder in Facebook Sammeln

SnipClip ist ein Marketing Tool für Social Media in Online-Communities wie Facebook oder Myspace.

Benutzer können Freunden in ihrer Community die digitale Sammlung ihrer Lieblingsprodukte zeigen. Z.B. eine digitale Photo-Sammlung der Lieblingssänger, oder eine Sammlung von Fußballspielern, von Lieblingsbands oder Ähnlichem. Diese Sammlungen können digitale Inhalte wie Fotos, Animationen oder Filmsequenzen sein – alles,.was sich in Güter (Clips) umwandeln lässt.

Nutzer, die gemeinsame Interessen haben, können dann ihre Clips austauschen und würden sogar für manche Clips bezahlen. Andererseits hilft es Firmen, Marketing in Social Media zu machen und ihre Marke bekannt zu machen.

Ich habe Sebastian Schmitt bei IdeenJam! kennengelernt und seine Applikation hat mir gut gefallen.

Die Firma wurde im Januar 2008 gegründet. Kurz danach erhielten sie den Gründerpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), im Februar 2009 das EXIST Gründerstipendium des BMWi, und einen Monat später hat Microsoft sie in seine Hightech-Gründerinitiative “unternimm was” aufgenommen.

Seit dem 10. Juli ist SnipClip online. Ich hoffe, ich sehe bald, wie meine Facebook Kontakte SnipClip benutzen!

Rabattwiese, Einkaufsgutscheine aus Facebook

Rabattwiese ist eine Applikation für Facebook die auf dem letzten IdeenJam! präsentiert wurde.

Rabattwiese erneut die Rabatt-Gutschein Idee aus vergangenen Jahrzehnten. Jetzt kann man eine Auswahl von solchen Gutscheinen bei Rabatwiese in Facebook finden. Mit dabei sind z.B. Subway, Deli Star, Milchbar, 089 Bar, Haus der Kunst usw.

Einfach die Gutscheine auswählen und sie sich auf das Handy schicken lassen. Dort findest du dann ein SMS mit dem Rabattwiese-Gutschein.

Ab jetzt schaue ich nach ob es einen Gutschein gibt, wenn ich etwas kaufen will!!!

Im Moment funktioniert es nur lokal in München, aber sicher wird Rabattwiese auch bald in anderen großen Städten verfügbar sein.

Pixable, druck deine Facebook Fotos

pixable

In letzter Zeit höre ich sehr viel über Applikationen für Facebook. In Zukunft erwarte ich noch viel mehr Applikationen für „Soziale Netze“.

Heute werde ich Pixable vorstellen. Pixable ist eine Applikation zum Druck und Versand von Fotos aus Sozialen Netzen. Es erlaubt die Auswahl von Fotos in Sozialen Netzen wie Facebook, Flickr und Picasa, mit denen man dann das eigene Fotoalbum erstellen und es zum Drucken schicken kann. Auf der Website können wir die Preise für die verschiedene Albumsorten sowie die Versandkosten sehen.

Die Pixable Albums sind hoch personalisierbar. Es ist auch möglich die Kommentare, die deine Freunden zu deinen Fotos gemacht haben mit herrunterzuladen. Dieses Video erklärt die Funktionalität besser.

Pixable ist ein Project von Iñaki Berenguer, deren Hauptsitz in den USA ist.

IdeenJam! Ein Treffpunkt für Gründer und Investoren

Der „IdeenJam!“ ist eine Plattform für Studierende und Gründer, die „etwas Eigenes“     starten wollen, denen aber noch etwas zu ihrem Vorhaben fehlt. Am „IdeenJam!“ nehmen auch aktuelle Start-ups aus den verschiedensten Branchen teil. Sie teilen Ihre Erfahrungen gerne mit allen Interessierten.

IdeenJam! organisiert regelmäßige Veranstaltungen. In “IdeenJam! Founders” haben innovative Gründungsteams die Chance, Ihre Geschäftsideen in kurzen Pitches vorzustellen und Feedback von namhaften Investoren und anderen Gründern zu bekommen.
Nach den Pitches besteht die Möglichkeit zu ausgiebigem Austausch und Networking mit Gründern, Investoren und potentiellen Mitgründern.

Ich war auf dem letzten IdeenJam! Founders in München und hatte die Chance über neue und innovative Gründungprojekte zu lernen und mit dem Einen oder Anderen ein Paar Worte zu wechseln. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Teilnehmer gefragt wurden, welche der präsentierten Geschäftsideen sie finanzieren würden und was ihre Meinung dazu wäre.

IdeenJam! bietet auch Veranstaltungen zu verschiedenen Themen: Kreativität, Innovation, Management, etc…

IdeenJam! hat eine eigene Online-Community unter www.entrepreneurship.info, wo man Kontakte mit gründungsinteressierten Personen knüpfen und sich über kommende Veranstaltungen informieren und anmelden kann.

Der IdeenJam! ist eine Gemeinschaftsinitiative von:
Studenteninitiative TEG - the entrepreneurial group
LMU Entrepreneurship Center
LMU Spin-off Service

12designer und die Design-Wettbewerbe

12designer

Noch ein neues Project der Gruppe Intecom, einer sehr produktiven Firmengruppe, die schon 39 Projekte auf ihre Website zeigt. Manche von ihnen, wie etwa 12designer, schauen sehr neuartig aus und differenzieren sich von den Klassische Klassifizierung Websites, an die wir schon gewöhnt sind.

12designer ist spezialisiert auf Wettbewerbe, die Design und Logos betreffen. Die Design-Wettbewerbe sind sehr bekant in Architektur und Städtebauentwicklung, bei Web-Design dagegen sind sie gar nicht üblich, weil manche bekannte Designer sogar dagegen sind. Aus meiner Sicht haben diese Wettbewerbe bei bestimmten Gegebenheiten schon Sinn und für neue Designer sind sie eine exzellente Form, neue Kunde zu akquirieren und sich bekannt zu machen.

12designer hat zwei Hauptsektionen: eine, in der die Firma kann ihre Logos, Web und Banner-Bedürfnisse veröffentlicht, und eine andere, wo die Designer ihre Dienste anbieten können.

Fettervogel.de, kostenlose Klingeltöne

Fettervogel.de ist ein Münchner Startup, das Klingeltöne bietet, ohne dass man dafür teuer bezahlen oder undurchsichtige Abos abschließen muss. Auf der Internetseite Fettervogel.de gibt es rund 400 exklusive Klingeltöne zum kostenlosen Download. Das Angebot finanziert sich vollständig über Werbung.

Fettervogel.de bietet auch die Möglichkeit, einen Klingelton aus mp3-Dateien oder Videostreams selbst zu basteln. Somit stehen die gesamten Inhalte von Videoplattformen wie YouTube oder Clipfish zur Verfügung. Nach Wahl des Titels kann man den besten Teil des Songs auswählen und als Klingelton auf den PC runterladen und anschließend per Bluetooth oder USB-Kabel auf das Handy übertragen.

Bei Fettervogel.de kann man sich auch ein personalisiertes Handylogo gestalten. Neben Hintergrundbildern von Fettervogel lassen sich auch eigene Fotos hochladen, die mit Rahmen und Schriften versehen werden können. Das individuelle Logo steht dann sofort angepasst an die eigene Handydisplaygröße zum Download bereit.

iPhones sind von Fettervogel.de unterstützt durch den iPhone Konverter. So können mp3-Klingeltöne mit wenigen Klicks in iPhone-fähige m4r-Klingeltöne umgewandelt werden.
Im März 2009 erreichte Fettervogel.de 398.205 Page Impressions, 39.235 Visits und 30.590 Unique User. Der typische Nutzer ist ein Mann zwischen 30-35 Jahren.
Fettervogel.de hat es nicht leicht, da die Nische schon sehr voll ist. Es wird hart gegen die Konkurrenz kämpfen müssen.

Wir wünschen ihnen viel Erfolg!!

Mitfahrgelegenheit, Geld und CO2 sparen beim Reisen

Mitfahrgelegenheit ist ein Internetportal, wo man suchen kann, ob jemand das gleiche Reise-Ziel hat wie man selbst. Das gilt für kurze Fahrten, zum Beispiel in die Arbeit, sowie für längere Reisen bis ins Ausland. So kann man die Reisekosten teilen und wirklich billig reisen.
Auch bei regelmäßigen Fahrten kann man einfach die Fahrtdetails eingeben und warten bis sich jemand anmeldet und uns die Fahrt verbilligt. Dabei darf man nicht vergessen, dass man mit solchen Aktionen nicht nur Geld spart, sondern auch CO2. Und ihr wisst ja: Wenn jeder ein bisschen etwas für die Umwelt macht, erreicht man schon etwas Großes.

Ich selbst habe Mitfahrgelegenheit.de schon benützt, als ich Studentin in Ulm war. Damals war ich sehr überrascht, dass ich so viele Angebote finden konnte, die genau meinen Wünschen entsprachen, obwohl mein Ziel nur ein kleiner Ort war. Viel schneller und billiger als mit den Zug zum Beispiel.

Mitfahrgelegenheit ist seit 2001 online und im April 2009 verzeichnete Mitfahrgelegenheit 30 Mio Page Impressions und ca. 2,2 Mio Visits. Sie sind immer noch im Wachsen und haben mittlerweile die Marke von 1 Mio Usern geknackt.

Die Versionen auf Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Tschechisch und Englisch sind in Vorbereitung. Wir werden ihre Entwicklung verfolgen.

Amiando, eine Erfolgsgeschichte

Als Dennis von Ferency mich ins Büro von Amiando eingeladen hat, habe ich gedacht, ich komme in ein kleines Büro mit ein Paar Freunden und seiner kleinen Firma. Aber was ich getroffen habe, ist ein ganz andere Geschichte:

Diese Geschichte hat vor erst 3 Jahre angefangen: Man muss dafür dem Fußball danken. Sechs Freunde wollten ein privates Fest organisieren, genauer gesagt wollten sie zusammen mit anderen 200 Freunden das Fußballspiel Deutschland - Costa Rica bei der WM anschauen.
Das Ganze zu organisieren war ein Albtraum. Emails, Bestätigungen, etc…
Nach dem Spiel haben sie sich zusammengesetzt und ein Tool im Internet gesucht, das ihnen das Organisieren des nächsten Events erleichtern könnte.
Leider, oder besser gesagt glücklicherweise, haben sie in Europa so etwas nicht gefunden. Von den sechs Freunde, konnten vier programmieren und es wurde schnell klar, dass sie ein solches System für Europa entwickeln mussten. So wurde Amiando geboren.
Am Anfang haben sie sich im Wohnzimmer von Amiandos CEO, Felix Haas, getroffen; später, dank des CDTM , hatten sie ein erstes Büro.
Nach 6 Monaten hatten sie eine erste Version. Jetzt konnte man einfach große Partys organisieren.

Die sechs Freunde waren am Ende ihres Studiums und vermutlich wären sie jetzt in einer Beratungs-Firma, wenn nicht Lukasz Gadowski von Spreadshirt, ein wichtiger Business Angel beim Thema Internet, auf der Szene aufgetaucht wäre.
Lukasz war sofort von der Idee von Amiando begeistert und nach einem Meeting mit den Jungs war klar, dass sie die notwendige Finanzierung kriegen würden.
Danach folgte eine zweite Finanzierungs-Runde mit einer VC Firma.

Für Mitte 2007 gab es eine Amiando Version die Ticketing enthielt. Es hat aber dort nicht aufgehört, Amiando verbessert sich ständig.

Heutzutage ist Amiando eine Firma mit 25 Mitarbeitern, die Präsenz in vier Sprachen hat: Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch.
Wenn man in das Büro von Amiando kommt, ist das Erste, was zu sehen ist, eine riesige Lounge mit bequemen weißen Sofas, einem großen Flachbildschirm, der jeden Ticketverkauf anzeigt, und ein Tischtennistisch. Man fühlt sofort das Gemeinschafts-Gefühl der Firma. Die Mitarbeiter tragen das T-Shirt von Amiando nicht weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen.

Bis jetzt hat Amiando 70000 Events organisiert, und jeden Monat kommen ein par Tausend mehr. Der größte Event hatte 15000 Leute.

Amiando hat verschiedene internationale Preise gewonnen, sie sind im Buch „Stars des Internets“ und waren der Launch-Partner von Facebook für Facebook Connect in Europa.

Der nächste Schritt? Den ganzen europäischen Markt zu erobern!

Webmontag: die Gelegenheit, dein Startup vorzustellen und andere kennenzulernen

Web Montag ist ein informelles, nicht-kommerzielles, dezentral organisiertes Treffen, das zum Ziel hat, all diejenigen miteinander zu verbinden, die die Zukunft des Internet gestalten. Inspiriert von der Kultur Silicon Valleys startete der Web Montag gegen Ende 2005 in Köln als Versuch, ein bisschen “kalifornischen Sonnenschein” nach Deutschland zu bringen.

Seitdem hat sich der Web Montag schnell weiterverbreitet: Treffen finden mittlerweile in mehr als 40 Städten überall in Deutschland und Österreich, in Schweden, Silicon Valley sowie auf Second Life statt. Als Treffpunkt und Anlaufstelle der verschiedenen lokalen Web 2.0- und Startup-Szenen hat der Web Montag mit seinen bisher 100+ Veranstaltungen bereits 1.000+ Teilnehmer angezogen, mit teils sehr erfreulichen Auswirkungen.

Alle, die mit Web 2.0 und benachbarten Themen zu tun haben und interessiert daran sind, ihr Wissen zu teilen und sich miteinander auszutauschen, sind herzlich willkommen. Ob Erfinder, Ingenieur, Designer, Gründer oder Finanzier – Web Montag ist die Gelegenheit, sein neues Produkt, Service, Startup, oder die nächste große Idee einem stetig wachsenden Publikum von Webbegeisterten vorzustellen.


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